Dance & Electronic – die Ursprünge
17. September 2008 | Von Redaktion findmusic.de | Kategorie: > Musikgenres Einführungen, Dance & ElectronicDance ist der Überbegriff für verschiedene Stilrichtungen der elektronischen Musik. Der Begriff hat sich insbesondere in Europa durchgesetzt. Dance ist die kommerzielle Art von Techno und House, da verschiedene Elemente der Popmusik einfließen. Dies beweißt die Vielzahl der Coverversionen bekannter Poptitel. Dance hat in der Regel eine leicht einprägende Melodie, die vom Bass im Viervierteltakt begleitet wird. Die Hochzeit erlebe die Dancemusik in den 90iger Jahren. Doch auch heute noch werden zahlreiche neue Musik CD´s mit Dance produziert, deren durchschlagender Erfolg jedoch kaum noch gegeben ist. Viele Fans besorgen sich dank aggressivem Internet Marketing der Labels und Interpreten die Neuerscheinungen via Audio Download aus dem Internet, um die kurzlebigen Songs auf dem MP3-Player zu verewigen.
Schon in den 80iger Jahren entwickelten sich die ersten Dance-Stile. Eine der bekanntesten Richtung ist Italo Disco. Der Sound war der klassischen italienischen Popmusik entliehen. Einer der ersten und erfolgreichsten Songs war “Gloria” von Umberto Tozzi. In Deutschland erinnert man sich beispielsweise noch an Hits wie “Dolce Vita” von Ryan Paris, “The Night” von Valerie Dore, “Hypnotic Tango” von My Mine oder “Self Control” von Raf. 2003 ließ die Band Master Blaster den Italosound mit dem Album “We love Italo Disco” wieder aufleben, auf dem zahlreiche alte Hits gecovert wurden. Aber auch andere Bands, wie Haiducii, konnten mit dem Sound Charterfolge feiern.
Die Euro Disco-Musik entwickelte sich aus dem Italo-Pop. Interpreten wie Erasure, die Pet Shop Boys, Fancy oder die Produzenten Frank Farian und Dieter Bohlen adaptierten den Musikstil erfolgreich. Der 4/4-Beat macht die Musik leicht und tanzbar. In Deutschland wurde die Musik von Modern Talking, Bad Boys Blue und Sandra geprägt. International erinnern sich Fans an Mel & Kim, Kylie Minoque oder Rick Astley.
Der US-Dancefloor ist eher eine Kombination aus House und Hip Hop. Superhits aus Amerika sind beispielsweise “I like to Move it” von Reel to Real oder “Short Dick Man” von 20Fingers. Sehr erfolgreich waren auch die Untergenres Trance, Dreamhouse und Pizzicato Trance.
Einzelne Dance-Künstler schaffen es heutzutage kaum eigene Konzerte erfolgreich zu veranstalten, da sie meist nur ein oder zwei wirkliche Hits im Reportoire haben. Ausnahmen gibt es nur wenige, wie beispielsweise Kylie Minogue, die eine musikalische Weiterentwicklung geschafft haben. Beliebter sind Festivals, bei denen sich die noch aktive Elite der Szene trifft. Die Konzerttickets sind dann unter den Fans auch meist relativ schnell vergriffen.
